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 Rekord A, Rekord B    1963 - 1966

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Typ-Referent

 

Stephan Dietz

Weingartenstr. 5

35581 Wetzlar

 

Tel.:06441 - 209447

E-Mail: dietz@alt-opel.eu

 

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Co-Referent

 

 

Winfried Leweling

Rosenstrasse 11

59556 Lippstadt

 

Tel.: 02945-6393 (20-22Uhr)

E-Mail: leweling@alt-opel.eu  

 


 

 

Liebe Mitglieder der Typgruppe Rekord A/B,

 

ich möchte mich zu Beginn meiner Referatsbetreuung mit statistischen Dingen an euch wenden und um eure Rückantwort bitten.

Es geht um die Fahrzeugbestandsliste die der IG vorliegt. Dort sind einige aufgeführt die keinen A/B mehr haben und es fehlen einige die mir als Eigner bekannt sind.

 

Da die Durchführung eines Typgruppentreffens angestrebt wird möchte ich nun gerne erfragen wer noch einen A/B von euch besitzt um das Potential für ein solches zu erfassen. Gleichzeitig kann natürlich jeder Wünsche und Vorstellungen dazu äußern.

Ich möchte allerdings mit Namen , Mitgliedsnummer und Modell die Unterscheidung zwischen fahrbereit/nicht fahrbereit festhalten.

 

So kann eine Aktualisierung der vorhandenen Daten und Listen durchgeführt werden.

Ich hoffe natürlich auf rege Beteiligung. Getreu dem Motto was können wir für unseren Typreferent tun ? :-)

 Wer mir seine Daten übermitteln möchte kann dies gerne am Tel.oder natürlich besser per E-Mail tun.

 

Desweiteren möchte ich durch diese Daten eine Art Deutschlandkarte der Typgruppe entwerfen-will heißen wenn jemand Teile abzugeben hat,welche sucht oder ganze Fahrzeuge abgeben möchte oder sucht,dies geografisch einzuordnen um möglicherweise bei Kettentransporten behilflich sein zu können und die Typgruppenmitglieder besser miteinander zu vernetzen. Ich verstehe mich als Vermittler und Bündeler wichtiger Typgruppeninformationen.

 

In froher Erwartung euer Stephan Dietz  *943

 

 

 


 

werbung_sch17_265ALT-OPEL Typgruppentreffen Opel Rekord A/B vom 04. bis 06. August 2017 in Bonn


Liebe Freunde des Opel Rekord A/B


wir freuen uns, Euch zum ALT-OPEL IG Typgruppentreffen für Opel Rekord A/B  Fahrzeuge einladen zu dürfen.

 

Info: Falk Ostermann *3581

Telefon: 0228 - 4796253,

E-Mail: RekordAB-Treffen2017@t-online.de

Einladung und Anmeldung als PDF


 

 

Liebe Leute des Typgruppentreffens!

 

Bezüglich der Hotelbuchung und der Parkplätze am Hotel darf ich Euch folgendes mitteilen:

 

Heute habe ich nochmal unmittelbar die Rezeption des Hauses aufgesucht, um das Thema Parkplätze zu besprechen.
Man hat mit versichert, dass es noch nie vorgekommen ist, dass alle Parkplätze besetzt waren. Habe mich höchst selbst erkundigt und persönlich die Parkplatzsituation in Augenschein genommen. Es sind 45 Parkplätze in der Tiefgarage und 15 weitere im Hof verfügbar.
Die Tiefgarage ist verschlossen, so dass ein unberechtigter Zugriff auf die Fahrzeuge ausgeschlossen ist.

 

Ich hoffe, diejenigen, die wegen der Parkplatzsituation noch mit der Hotelbuchung zögern nun den notwendigen Hinweis bezüglich der Abstellung des Fahrzeugs gegeben zu haben.

 

Das Abrufkontingent ist nur noch bis zum 16.06. gültig. Rufe hiermit all jene, die noch teilnehmen möchten auf, die Anmeldung sowie die Hotelbuchung nun bald abzuschliessen.

 

Das Programm befindet sich in der abschliessenden Erarbeitungphase und wird bald herausgegeben.

 

Grüße aus Bonn

Euer Falk #3581


 

 



 


 

 

 

 

50 Jahre Rekord A?

50 Jahre im Rekord A!

 

von  Hans-Joachim Goerke *1165

 

Leseprobe: 

       
Am 12.03.1963 kaufte mein Onkel, Willi Goerke, bei der Autozentrale Wilhelm Schmalz & Co., 354 Korbach, einen Opel Rekord R3 1500 in der Wagenfarbe Monzarot mit schwarzem Dach und verschiedenen Extras, die sich aus der Wagenrechnung vom 23.04.1963 – in Ablichtung beigefügt – ergeben.

Da mein Onkel möglichst wenig fremde Fahrer an sein Fahrzeug lassen wollte, holte er den Opel Rekord am 02.04.1963 bei dem Autohaus Karl Jacob in Rüsselsheim am Main ab. Es erhielt das amtl. Kennzeichen WA-EA 1. Die nächsten Jahre verbrachte das Fahrzeug bei meinem Onkel in Rhena in einer beheizten Garage und wurde nur bei gutem Wetter auf längeren Strecken gefahren. Als mein Onkel uns das erste Mal mit dem Rekord besuchte, war ich etwa 3 Jahre alt und zeigte mich ganz

 

begeistert von dem schönen roten Auto mit Weißwandreifen. Trotz meiner deutlichen Bitten, einmal in dem Fahrzeug sitzen zu dürfen, kam mein kinderloser Onkel dieser Bitte nicht nach aus Furcht ich könnte etwa verschmutzen. Schon damals hatte ich – wie mir von Angehörigen mitgeteilt worden war – geäußert, dass ich einmal dieses Fahrzeug haben wollte. Die Urlaubsreisen in die Berge fanden stets Nachts statt, weil dann eine für den Motor nach Auffassung meines Onkels günstigere Temperatur herrschte und Staus sowie Unfälle unwahrscheinlicher waren und er eine gleichmäßige Geschwindigkeit zwischen 90 und 100 km fahren konnte. Den Urlaub selbst verbrachte das Fahrzeug immer in einer Garage am Urlaubsort und mein Onkel ließ sich vom Gastwirt in dessen Fahrzeug chauffieren.

  Mein Onkel achtet gewissenhaft darauf, dass das Fahrzeug stets nur leicht beladen war.

Am 09.03.1977 wurde der Rekord auf meinen Vater mit dem amtlichen Kennzeichen OF-H 1863 zugelassen, der das Fahrzeug von seinem Bruder gekauft hatte. Nun musste der Rekord quasi alles nachholen, was er zuvor nicht geleistet hatte. Der Wagen, der bei der Übergabe etwa 60.000 km gefahren war, wurde nunmehr von meinem Vater tagtäglich im Sommer wie im Winter einschließlich Skiurlaub mit Heinemann-Anhänger und Sommerurlaub in Spanien genutzt. Das Fahrzeug ließ uns nie im Stich.

Im Jahr 1984 hatte das Fahrzeug bereits einen Kilometerstand von etwa 210.000. Mein Vater fragte mich, ob ich das Fahrzeug ....

 

          A-Säule aufgeschnitten              Windlauf und Scheibenrahmen instandgesetzt  Die Anbauteile für die Komplettsanierung 2006 

 

 

 

                         Download PDF

                      1993 Hochzeit         Renate Goerke mit Gerhard Wohlfahrt beim Internationalen Jahrestreffen 2012 in Rüsselsheim, fast 50 Jahre nach der Erst-zulassung (des Rekord, Gerds Erstzulassung ist noch etwas älter)

 


 

 

 50 Jahre Rekord A

 

Leseprobe: 

 

Download PDF 

 

 

„Ein Rekord im Nachempfinden gelang der Rüsselsheimer Adam Opel AG bei der Neuformung ihres Mittelklassewagens Rekord. Der Rekord 1963, der in der vergangenen Woche präsentiert wurde, hat äußerlich eine frappante Ähnlichkeit mit dem seit anderthalb Jahren auf dem Markt erfolgreichen Kompaktwagen Chevy II der amerikanischen Opel-Mutter General Motors.“ Mit dieser säuerlichen Wertung begrüßte der SPIEGEL 1963 den neuen Opel Rekord – und verschwieg, dass im Automobilbau seit Jahr und Tag der eine vom anderen abguckt. Dem Audi-Modellprogramm ist der NSU Ro80 noch immer anzusehen, im aktuellen Golf finden sich Elemente des Golf 1, der wiederum vom Simca 1100 beeinflusst war, und Mercedes zitiert gern eine Dachform, die schon 1962 beim Chrysler 300 abgekupfert war. Dessen Front übrigens Volvo kopiert hat. Wehe aber, Opel übernimmt etwas, aus dem Mutterkonzern wohlgemerkt. Dann setzt lautes Wehklagen ein, heute, aber auch schon 1963.

Nur selten gelingt einem Designer eine Form, die Jahrzehnte überdauern kann. Der angesprochene NSU Ro80 gehört dazu, der Porsche 911, der Citroen DS, der Mini, aber auch der erste Opel Olympia, aus dem in Etappen der Rekord hervorgehen sollte.

1953 wurde aus dem Olympia der Olympia Rekord, abonniert auf Platz 2 der deutschen Zulassungsstatistik, kritisiert für die nach US-amerikanischem Muster jährlich vorgenommene Modellpflege. 1957 folgte der erfolgreiche Rekord P1, erstmals mit vier Türen zu haben. Mit dem P2 wuchs die Modellfamilie erneut an: Neben dem Zweitürer, dem Viertürer und dem Caravan war nun auch ein Coupé zu haben. Doch Opels Vormachtstellung in der Mittelklasse war nicht mehr in Stein gemeißelt – VW brachte für Aufsteiger vom Käfer den unausgegorenen 1500, Ford den gefälligen 17m P3, im Volksmund „Badewanne“ genannt. Der BMW 1500 beerbte Borgwards Isabella, Importe wie Peugeot 404, Fiat 1500 oder Volvo P121 drängten auf den deutschen Markt. Der Rekord blieb die Nummer 1, aber nicht mehr das Auto, das man eben in dieser Klasse kaufte.

1962 hatte Opel mit dem Kadett nicht nur die Rückkehr in die kleine Klasse gestartet, sondern auch einen Bruch in der Formensprache vollzogen: kein Zierrat mehr, klar gegliederte Flächen, viel Glas, gute Raumausnutzung. Dazu flotte Fahrleistungen und niedriger Verbrauch durch wenig Gewicht. Der Kadett begann auf Anhieb, Opel Kunden zu verschaffen, die bislang mit der Marke wenig anfangen konnten. Doch die Umsetzung des 

 

mit dem Kadett begonnenen Wandels auf den Rekord zu übertragen erwies sich als schwierig: Die zugleich sachliche und gefällige Karosserie, typisch Opel raffiniert raumökonomisch konstruiert, versprach mehr Modernität als das Paket Rekord halten konnte. Motor und Getriebe kamen vom Vorgänger und gingen im Prinzip noch auf den Ur-Olympia zurück. 55 PS leistete der 1,5 Liter, 60 bzw. 67 PS der 1,7 Liter. Reichlich im Vergleich mit den 39 PS des ersten Olympia, nicht viel im Vergleich mit dem BMW 1500, der 80 PS aus 1,5 Litern holte. Dass der von der Fachpresse bereits für veraltet erklärte Opel-Motor hinsichtlich der Elastizität immer noch den Maßstab in seiner Klasse setzte, wurde im Vergleich der Papierwerte nicht überall erkannt. Tatsächlich ließen die Opel-Ingenieure den Motoren viel Feinarbeit angedeihen: Für die Mehrleistung sorgte in erster Linie eine neue Auspuffanlage, die auch einen leiseren Motorlauf ermöglichte. Roto-Caps, Ventildrehvorrichtungen, verbesserten die Lebensdauer ebenso wie der Ölfilter. Die Kurbelgehäuseentlüftung führte nun zum Vergaser.

Besonders viel Mühe gaben sich die Entwickler beim Verbessern des Fahrkomforts: Neue Motoraufhängungen halfen, Schwingungen zu reduzieren. Die Kardanwelle war zweiteilig, und die neu konstruierte Vorderachse erhielt in Gummibuchsen gelagerte Zugestreben. Vor allem half sie aber, das zuvor häufig kritisierte Eintauchen beim Bremsen und das Aufsteigen beim Beschleunigen zu reduzieren.

Doch solche Verbesserungen sah der Kunde nicht auf Anhieb, während eine Reihe Vereinfachungen ins Auge fielen: ein simpler Knebel statt der bislang verbauten Drehbetätigung des Ausstellfensters, billig wirkende Polsterstoffe oder eine schlichte Stange, wo zuvor aufwendige Gelenke die Motorhaube offen hielten – diese Details sorgten für Erstaunen bei langjährigen Opel-Fahrern.

Schon im Februar 1962, lange vor den sonst für die Produktionsumstellung genutzten Werksferien, begann die Fertigung der zweitürigen Limousine mit 1,5 und 1,7 Liter-Motoren. Im April konnte das Stahlschiebedach bestellt werden, im Juni Scheibenbremsen.Juli folgten die viertürige Limousine und der Lieferwagen, im August das L-Paket für die Limousine. Im September war schließlich das Coupé verfügbar, mit dem 1,7-Liter-S-Motor gut motorisiert. Für eine kleine Sensation sorgte Opel im Juni 1964: Viertürige Limousine und Coupé konnten nun auch mit dem 2,6 Liter messenden Sechszylinder des Kapitän bestellt werden.

 

Der intern halb spöttisch, halb ehrfürchtig „Rekortän“ genannte Hybride nahm den Commodore vorweg und hätte weit mehr als die nur gut 12.000 Einheiten erreicht, wäre Opel auf die Nachfrage eingestellt gewesen. Die Fertigungskapazitäten in Rüsselsheim ließen einfach nicht mehr zu. Doch ausgerechnet dieses vermeintlich unvernünftige Modell, das Entwicklungschef Mersheimer gegen einige Widerstände durchgesetzt hat, erwies sich schließlich als der Meilenstein der Baureihe: Es bestätigte, Opel konnte nicht nur mit dem flotten Kadett bei jungen Käufern punkten, sondern auch mit gediegen präsentierter Sportlichkeit bei arrivierten Kunden landen.

Nach 882.433 Einheiten wurde 1965 der Rekord A vom B abgelöst, optisch nur retuschiert, aber nun mit den lange erwarteten neuen CIH-Motoren. Zum Millionenseller wurde erst der Rekord C, doch die Modellpolitik, die diesen Erfolg schließlich ermöglicht hat, hat mit dem Rekord A begonnen.

In der Oldtimerszene kam der Rekord A erst spät an. Mit dem Rekord P1 und dem Rekord C konnten sich gleich zwei von vielen als besonders charismatisch empfundene Modelle schnell als Liebhaberfahrzeuge etablieren. Auch dadurch wurde dem Rekord A lange nur wenig Aufmerksamkeit zuteil. Seine Fahrer sind Individualisten, die darauf verzichten können und das besondere im vermeintlich banalen zu schätzen wissen. Der ohv-Motor in seiner letzten Ausbaustufe etwa bietet Reife und hohen Gebrauchsnutzen, das Fahrwerk einen deutlichen Fortschritt, den Opel damals zum Slogan „Die große Fahrfreude“ inspiriert hat. Dabei ist es nicht so hart wie das des späteren Rekord C oder D. Üppige Platzverhältnisse und riesiger Kofferraum machen Opels erfolgreiche Mittelklasse bis heute zu einem guten Reisewagen, der noch den Vorteil der Wartungsfreiheit vieler Bauteile mitbringt: Ab in den Urlaub, ohne Fettpresse.

Wie schon vor 50 Jahren ist ein Rekord A in erster Linie vernünftig. Sein Reiz erschließt sich nur denen, die sich auf ihn einlassen. Und dann dabei bleiben. Hans-Joachim Goerke fährt seit Ewigkeiten Rekord A und hat gerade in dZ 218 darüber berichtet, aber auch Christoph Nehmes und Winfried Leweling sind seit vielen Jahren im A unterwegs. Auf der nächsten Seite erzählt Thomas Oser von seiner Langzeit- Liaison mit dem Rekord A.

 


Text: Stefan Heins *1662

Fotos: Opel Classic Archiv der Adam Opel AG, Archiv Bart Buts *2307

         

 

       
Die Presse fremdelte, die Kunden kauften – mit dem Rekord A gelang Opel 1964 der bis dahin erfolgreichste Rekordjahrgang überhaupt „Die große Fahrfreude“ – dank
neuer Vorderachse und viel Detailarbeit keine Übertreibung
Elegante Erscheinung – das Coupé, ab 1964 auch mit sechs Zylindern
zu haben
Stein des Anstoßes –
die Ähnlichkeit zum Chevy II

 

          
     

 

 

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